Das Leben als Mönch ist ein ständiges Ringen zwischen Glaube und Zweifel. Als Mensch erlebe ich Momente der Unsicherheit, in denen ich an Gott, der Kirche und der Wahrheit zweifle. Warum gibt es Leid? Warum fällt der Glaube oft schwer? Doch in der Stille des Gebets, im Leben in Gemeinschaft und in der Liebe zu anderen finde ich immer wieder die Kraft, weiterzugehen.
Dieser Blog ist ein Einblick in meine Reise als Mönch – ein Leben, das von Fragen, Zweifeln und einer unerschütterlichen Hoffnung geprägt ist. Es geht nicht nur um den Glauben an Gott, sondern um die Beziehung zu uns selbst, zu anderen und zur Welt.
In einer unsicheren, schnelllebigen Zeit kann der Glaube uns als Anker dienen. Es ist nicht die Unerschütterlichkeit des Glaubens, die zählt, sondern die Treue, immer wieder zu Gott zurückzukehren – auch mit Zweifeln, aber auch mit Liebe und Hoffnung.
Für mich ist das Mönchtum kein Rückzug aus der Welt, sondern ein tieferes Eintauchen in das Menschsein, in all seinen Widersprüchen und Fragen. In diesem Prozess finde ich den wahren Kern meines Lebens.


Bild: Christiane Raabe In: Pfarrbriefservice.de
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